Jugendclub Lindenau

Konzeption
 

1. Geschichte

 

Der Jugendclub Lindenau besteht schon seit mehreren Jahren. Anfangs nur eine lose Verbindung einzelner Jugendlicher, wurden es im Laufe der Jahre mehr und mehr Jungendliche, die den Jugendclub besuchten. Die Gründung wurde am 26.10.1994 zur Gemeindevertretersitzung in der alten "Bauernstube" von Lindenau beschlossen. Aus diversen Gründen war ein Standortwechsel des Jugendclubs zwingend notwendig. Doch dieser erfolgte lange Zeit nicht. Während dieser Zeit existierte in Lindenau kein Jugendclub. Erst als der Schulbetrieb in der  alten Schule eingestellt wurde, erkannten Jugendliche aus dem Dorf, dass diese Räumlichkeiten für einen Jugendclub geeignet wären. Da einige Jahre nur ein Raum genutzt wurde, suchten sie nach einer Nutzungsmöglichkeit für den zweiten Raum. Man entschied sich einen kleinen Fitnessraum zu gestalten. So war für die meisten Jugendlichen im Dorf eine sinnvolle  Freizeitgestaltung möglich. Ob es nun das Reden mit Freunden, das Fernsehen in der Gruppe oder das Fit halten des Körpers war, im Jugendclub Lindenau gab es für jeden Geschmack etwas. Nach und nach wurden diese Freizeitangebote weiter ausgebaut. Doch nach einigen Jahren kam das Gerücht auf, welches sich dann später auch bewahrheitete, dass aus der alten Schule ein neues Feuerwehrgebäude werden sollte. Daraufhin gingen die Meinungen der Jugendlichen auseinander. Manche waren für die neue Feuerwehr und andere dagegen. Es wurde verzweifelt nach Möglichkeiten gesucht, den Jugendclub umzusiedeln. Die verschiedensten Möglichkeiten wurden diskutiert und als beste Lösung stellte sich die über der neuen Feuerwehr befindliche Wohnung heraus. Ein wichtiges Kriterium bei der Wahl des Standortes war die zentrale Lage im Dorf.

 
 

2. Entstehungszeit

 

Den Jugendclub Lindenau gibt es seit mehr als 14 Jahren, der anfangs nur in einer kleinen Baude und später in der alten Schule im Zentrum des Dorfes existierte. Über die Jahre hinweg kamen immer neue Angebote hinzu, bis es zu einem „Zweiten zu Hause“ für die Jugendlichen wurde, wo sie sich wohl fühlen können.

 

3. Räumlichkeiten

 

Der alte Jugendclub war in der alten Schule von Lindenau. Es war ein umgestaltetes Klassenzimmer, welches mit Möbeln vom Sperrmüll und Gegenständen aus Privatbesitz eingerichtet wurde.

 

Als wir nun Anfang 2000 in die neuen Räumlichkeiten in das Obergeschoß des Hauses umgezogen sind hatten wir einen separaten Eingang von der Rückseite her. Uns wurden dann 3 Räume zur Verfügung gestellt (Küche, Hauptraum, Nebenraum, bzw. Herren/Damen-Toiletten), die jedoch im renovierungsbedürftigen Zustand  waren (außer Toiletten). Nach der Renovierung aus eigener Tasche wurde der Hauptraum eingeräumt (Sommer 2000). Somit haben wir unseren Club dann mit einer Schrankwand, einigen Sitzmöglichkeiten, einem Stubentisch, einer Bar, drei Barhockern, einem Fernseher und einer älteren Musikanlage ausgestattet. Dieses Möbelar stammt teilweise aus dem alten Club aber auch aus privatem Besitz.. Im Nebenraum haben wir den vorhandenen Billardtisch aufgebaut und eine geschenkte Dartscheibe aufgehängt. In der Küche haben wir nach und nach uns eine einfache Einbauküche installiert mit Spüle, Herd, Kühlschrank und einigen Küchenschränken. Bis Mitte 2002 war dies jedoch auch erledigt und unsere Küche ist fertig zusammengestellt.

 

2003 konnten wir dann mit der Zustimmung der Gemeinde den vierten Raum auch für uns in Anspruch nehmen. Geplant ist ein Computerzimmer, doch vorher muss wieder kräftig renoviert werden. Nach drei Wochen ist auch der letzte Abschnitt der Renovierung in den Räumen beendet und ein weiteres Zimmer ist hergerichtet. Außerdem haben wir aufgrund eines Defekts am alten Fernseher, der nicht mehr zu reparieren war, unseren Hauptraum mit einem neuen Fernseher von der Firma CINEX im Wert von 275 Euro ausgestattet.

 
 

2004 haben wir unsere Räumlichkeiten mit einer neuen Musikanlage ausgestattet. Ansonsten haben sich keine größeren Veränderungen ergeben.

 

Im Jahre 2005 hat sich die Ausstattung in den Räumlichkeiten wieder etwas verändert. Es wurde  in Renovierungen und Neuanschaffungen investiert.  Im Billardraum, welcher zuvor renoviert wurde,  steht beispielsweise neben dem Billardtisch jetzt  ein Tisch-Kicker. Dieser wird von den Jugendlichen gut angenommen, was uns zeigt, dass es eine sinnvolle  Investition ist. Als weiteres hat sich der Club als Weihnachtsgeschenk ein Fußbodenreinigungsgerät angeschafft, damit die Fußböden immer einigermaßen sauber sind und das Reinigen einfacher ist.

 

4. Die Nutzer

 

Da der Jugendclub Lindenau kein eingetragener Verein ist, kann man nicht von Mitgliedern sondern nur von Teilnehmer reden!

 

Im Jahr 2001 haben  unter der Woche  durchschnittlich 15 bis 30 Jugendliche den Weg in den Jugendclub gefunden. Am Wochenende ist er jedoch etwas geringfügiger besucht. Die Jugend, die den Club regelmäßig besucht bewegt sich Zwischen 14 und 25 Jahren.

 

2002 sind schon deutliche Steigerungen erkennbar. Die Zahlen in der Woche belaufen sich bereits auf   20 bis 25 Jugendlichen. Am Wochenende kann sich die Anzahl durchaus auf 30 belaufen. Die Mehrzahl bilden dabei die Jungs. Die Jugendlichen, die den Jugendclub regelmäßig besuchen, sind zwischen 14 und 25 Jahre alt! Es wird in den zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten jeder Altersgruppe etwas geboten. Somit haben sie die Möglichkeit Billard, Dart, Gesellschaftsspiele, Karten zu spielen oder Fernsehen zu schauen.

 

Der Jugendclub Lindenau setzt sich 2003 aus Jugendlichen von einem Alter von 14 Jahren bis ins höhere Alter zusammen. Darunter befinden sich die, die regelmäßig den Jugendclub besuchen und die, die man eher selten sieht. Er zählt ungefähr 5 bis 10 Jugendliche unter 16 Jahre. Des Weiteren setzt sich die Besucherzahl aus ca. 10 bis 15, 16 bis 18- Jährigen und 15 bis 20 Volljährige zusammen. Diese Zahlen verdeutlichen wiederum ein Besucherplus zu vergangenen Jahr,  was sich demzufolge nur positiv auf den Club auswirken kann.

 

Im Jahr 2004  haben sich die Zahlen der Besucher des Jugendclubs Lindenau nicht wesentlich geändert. Ausnahmen kann man dahingehend machen, dass die, die im letzten Jahr in den Club gingen, ihn jetzt noch stetiger  in Anspruch nehmen. Die große Altersspanne ist jedoch wie zuvor vorhanden.

 

Auch im Jahr 2005 bleibt das Besucherbild nahezu unverändert, über welches man zufrieden sein kann. Nutzer im Alter von ende zwanzig Anfang dreißig Jahren besuchen in letzter Zeit ebenfalls, wie die Besucher im jüngeren Alter, öfter den Club.

 

Wiederum gibt es keine wesentlichen Veränderungen der im Besucherbild 2006, resultierend sicherlich aus einer Geburtenschwachen Generation der jetzt 16-18 Jährigen. Diese Zeit gilt es jetzt aber zu überwinden  um auch der irgendwann nachfolgenden Jugend das Geschaffene bieten zu können und an die Gemeinschaft  heranzuführen. Diese Tatsache kann man beruhigend feststellen, da  keinerlei Zersetzungsanzeichen zu spüren sind. Ganz im Gegenteil funktioniert die notwendige Zusammenarbeit immer besser, wie man an den Aktivitäten erkennen kann.

 

Das Besucherbild des Jugendclubs Lindenau fächert sich mit der Zeit (2008) immer breiter auf. Der  Nachteil dabei ist zurzeit einzig und allein, dass die junge Generation als Nachwuchs etwas ausbleibt. Die Altersspanne beginnt bei 16 Jährigen und erstreckt sich bis Mitte 30. Der Zulauf unter der Woche gegenüber dem  Wochenende variiert sichtlich. Dies ist darauf zurück zu führen, weil viele Nutzer in der Woche auswärtig arbeiten bzw. studieren und nur am Wochenende sich im Jugendclub treffen können.

 

Viel hat sich in den letzten Jahren in unserem Jugendclub in Bezug auf jüngere Mitglieder nicht getan. Der Eine oder Andere jüngere Nutzer findet sich zwar jedes Jahr in unsere Gemeinschaft ein, doch könnten die Einrichtungen in der "alten Schule" zu Beginn des Jahres 2010 doch von deutlich mehr Lindenauer'n  genutzt werden.

 

5. Innenbereiche

 

Die Renovierung des JCL begann im März 2000. Viele dachten, die Arbeiten sind im Nu vollbracht, doch ist bei weitem nicht so.  Wände wurden von der alten Tapete in den Räumen incl. Flur entfernt. Das Treppenhaus wurde jedoch schon mit beim Umbau saniert. Anschließend wurden Deckenplatten angeklebt und die Wände geglättet. Danach haben wir diese mit Raufasertapete tapeziert und in verschiedenen Farben angestrichen. Beim Fußboden bekamen wir dann große Unterstützung von der Gemeinde und Zivildienstleistenden, die uns das Linoleum auslegten. Die Küche hat man mit Strukturputz angeputzt und als Fußboden wurde Laminat verlegt.  Mitte März 2001 kommen die Renovierungsarbeiten dann dem Ende entgegen und es kann mit dem einräumen beginnen. Die Räume sind durch die Mitglieder des JCL renoviert wurden. Die Mittel dazu kommen aus der eigenen Clubkasse und  die fleißigen Helfer investierten zahlreiche Arbeitsstunden in den Jugendclub, auch wenn es manchmal gar nicht so leicht war die Motivation aufrecht zu erhalten. Aber durch die gute Zusammenarbeit im Dorf und das Bemühen aller, haben wir es geschafft. Nun können die meisten Jugendlichen im Dorf behaupten, ihren Teil zur Fertigstellung des JCL beigetragen zu haben und jeder der Helfer ist stolz, wenn sich andere Über geleistete Arbeit freuen. So werden unsere fleißigen Helfer für ihre Arbeit belohnt.

 

Nach den die Neueröffnung (24. März 2001) Geschichte war ging es dann mir großen Schritten bei den Außenanlagen voran.

 

Das Jahr 2003 war für den Jugendclub Lindenau insgesamt ein sehr fortschrittliches Jahr. Es wurde wieder kräftig angefasst und geschafft.  Dies ist sowie an der Außenanlage als auch an den Räumlichkeiten ersichtlich. Schließlich wurde dabei auch  wieder viel investiert.

 

Die Ersten Erneuerungen in den Räumen waren die neuen Fußböden im Flur und im Billardraum. Man hat viel hin und her überlegt was man daraus machen könnte, da die bisherige Dielung schon sehr durch die Baumaßnahmen in Mitleidenschaft gezogen wurde. Man hat dann über andere Leute erfahren, dass die Firma Krono - Span aus Lampertswalde Referenzräume zum Testen ihres neuen Materials sucht. In den folgenden Tagen hat man sich bereiterklärt die Räume zur Verfügung zu stellen und es wurden Lamynahtfußböden mit noch nie zuvor verwendetem Material verlegt. Diese Arbeiten wurden von der Firma  selber durchgeführt und von „Jugendclub - Gängern“ wie Lars Herzog und Thomas Gängler tatkräftig unterstützt. Anschließend mussten noch Scheuerleisten selbstständig angebracht und versiegelt werden. Damit war das 1. Projekt Abgeschlossen. Nun stand noch ein Raum im Jugendclub Lindenau völlig leer und unsaniert, weil niemand wusste was daraus einmal werden sollte. Man machte sich schließlich zur Gestaltung und Nutzung  Gedanken. Es sollte wie immer kostengünstig und ordentlich sein. Nach vielen Diskussionen entschied man sich dann zum Computer- und Aufenthaltsraum und dann ging es voll zur Sache. Zuerst wurden die mit „Kellenputz“ geputzt und mit Pfirsichfarbe angestrichen. Danach wurde die Decke mit Deckenplatten aus Styropor beklebt. Zum Schluss musste natürlich noch die alte Dielung mit neuem Fußboden überzogen werden. Hierbei hat man sich ebenfalls für Lamynaht und darunter Trittschalldämmung entschieden. Zu aller letzt wurde noch eine passende Lampe erworben und fertig war das letzte Zimmer. Die Kosten blieben im Rahmen der Möglichkeiten. Die Haupttätigen dieser Renovierung waren Marco Kaubisch, Lars Herzog, Thomas Gängler, Falko Weidelt, Stefan Gärtner und Jörn Herzog und die Arbeitszeit betrug ca. 2 Wochen.

 

Im Jahre 2005 wurde der Billardraum neu renoviert, was wir uns schon lange vorgenommen hatten. Das Projekt wurde im Frühjahr von einem auf den anderen Tag begonnen und hat sich sehr stark in die Länge gezogen. Die alte Tapete an Wand und Decke  wurde als erstes entfernt. Danach wurde die Unterkonstruktion für die Wandpanele bis auf halbe Höhe des Zimmers angebracht und die andere Hälfte tapeziert. Als nächstes haben wir die Wandpanele angenagelt, was aufgrund vieler Winkel und Kanten sehr zeitaufwendig war. Nun konnten wir die Tapete streichen und die Tarndecken  unter der  Decke  abhängen. Da der Fußboden neu war blieb uns diese Arbeit erspart. Somit war wieder ein Raum renoviert und als er wieder eingeräumt, ließ er viele Gesichter staunen. Die Kosten hat der Club selber getragen und die tatkräftigsten Arbeiter waren Silvio Korn, Lars Herzog, Marco Fischer, Marco Kaubisch, und Jörn Herzog.

 

Im Jahr darauf wurde die Küche mit einer neuen Spülmaschine und einem neuen E-Herd ausgestattet.

 

Im März 2007 haben wir uns an die ziemlich umfangreiche Renovierung des Hauptraumes gewagt. Die  Renovierung war nicht wegen schlechten Zustandes des Raumes nötig, sondern weil wir nach 7 Jahren dem Raum ein neues Bild geben wollten. Eines Tages im März haben wir einfach mal ausgeräumt, die Tapete von den Wänden gerissen und der Anfang war geschaffen. Schon im Voraus haben wir uns Gedanken gemacht, wie wir den neuen Raum gestalten wollen, welche jedoch mehrere Male wieder geändert wurden, bis die endgültigen Beschlüsse gefasst wurden. Zu erst haben wir die Decke abgehangen und mit Gipsplatten verkleidet und im gleichen Atemzug auch Kabel für diverse Lampen in der Decke verlegt. Danach haben wir die Unterkonstruktion für die Ecklampen gebaut, und die Flächen geglättet, wo später die JCL – Logos aufgemalt wurden. Beim nächsten Arbeitseinsatz haben wir dann die beiden Decken mit Reibeputz verputzt. Später wurden die Lampen in verschiedenen Farben montiert und die Ecken konnten mit Gipsplatten beblankt werden. Im nächsten Schritt haben wir im vorderen Raum Paneele als  Sockel bis auf halbe Höhe angebracht und im hinteren Teil mit Bundsteinputz verputzt. Jetzt konnten wir die Freiflächen abkleben und die Wände mit Rillenputz verputzen. Zum Schluss wurde dann der Fußboden aus Laminat ausgelegt und der Raum war zum größten Teil fertig gestellt. Mit viel Feinfühligkeit wurden dann noch zu guter letzt die Logos an die Wand gemalt welche ein wirklich gutes Bild widerspiegeln. Natürlich mussten auch noch viele kleinere Arbeiten erledigt werden, um den Raum in den jetzigen Zustand fertig zu stellen.

 

Dieses Projekt beschäftigte uns bis Mitte Juni und es waren so gut wie alle, die in den Club und ausgehen und mehr, daran beteiligt. Finanziert wurde das Material, bis auf den Fußboden und die Wandpaneele, welche durch Konzepta als Referenzmaterial bereitgestellt wurde, vom Jugendclub Lindenau. Neuanschaffungen wie ein Beamer und ein Soundsystem wurden aufgrund der Planungen im Vornherein mit in den neuen Raum installiert.

 

Im November 2008 haben wir in unserem neu gestalteten Aufenthaltsraum eine Theke integriert. Sie wurde aus eigener Hand in den Dämmerungsstunden mehrerer Tage gefertigt und ist uns laut verschiedenen Meinungen, sehr gut gelungen.

 

6. Außenbereiche

 

Anfangs war der Außenbereich noch im gleichen Zustand wie man ihn von früher her kannte, jedoch etwas ungünstig für ein Clubgelände. Begonnen wurde Mitte 2001 natürlich mit dem Abreißen. Dabei musste zu Beispiel die Sitzecke einige Bäume,  Sträucher und eine Garage weichen. Zunächst hat man sich auf die Sitzecke und den Gang bis an die Hausecke konzentriert.

 

Danach wurden fleißig von hinten nach vorn ausgekoffert um das Bett für das Pflaster vorzubereiten. Mit der Erde wurde gleichzeitig das Grundstück eingeebnet. Als nächstes wurde der Untergrund geschaffen mit Schutt von den Leuten aus dem Dorf oder angeliefertem Schotter. Anschließend wurde Meter für Meter Borde gesetzt, Pflanzstreifen freigelassen und die Fundamente für den geplanten Carport gegossen. Nun verharrten die Maßnahmen im hinteren Teil und es ging Stück für Stück mit dem Fahrradstellplatz, der Einfahrt und dem Weg am Nebengebäude weiter. Genau dieselbe Prozedur wurde vollzogen  viele Hände und viel Zeit  war notwendig, doch wir haben nie aufgegeben. Der Parkplatz wurde als einziges mit Technik ausgehoben. Es verging wieder ein bisschen Zeit bis diese Baugrube mit Schutt gefüllt und der Zaun eingerückt war. Als die Vorarbeiten Beendet waren konnte dann das Pflaster bestellt werden. Hunderte Quadratmeter Rechteckpflaster und Rasengitter mit zwei Lastern wurden angefahren. Die Hälfte wurde auf dem Parkplatz und die andere am Straßenrand abgeladen. Dann wurde   das Material mit der Schubkarre wie es benötigt wurde an Ort und Stelle gefahren. Nicht an jeder Stelle hat es gepasst wie man es sich vorgestellt hat, doch für alles hat man eine Lösung gefunden. Bis der Parkplatz endgültig fertig gestellt war  es war es Sommer 2002. Anschließend wurden noch kleinere Handgriffe getätigt wie Hecke   anpflanzen oder Rasen angesät.

 

Als dieser Schritt gegangen war, war jedermann glücklich der etwas dazu beigetragen hat. Auch bei diesem Projekt wurden wieder mehrere 1000 DM investiert, die man allein aufbrachte. Aber auch viel Verschleiß und Defekte der Maschinen und Werkzeuge  aus privatem Bereich mussten hingenommen werden und konnten nicht ersetzt werden. Aufgrund des Ergebnisses konnte man diese Verluste jedoch akzeptieren.

 

Somit war jeglicher Schlamm beseitigt und das Grundstück kann ordentlich begangen werden.

 

Das größte, kostenintensivste und nervenraubenste Objekt in diesem Jahr war mit Sicherheit das Projekt „Carport“. Die Planungen begannen schon im Jahre 2001 und der endgültige Anfang hat viele Anläufe durchlaufen. Erst im Frühjahr wurden die letzten  Gedanken zum Aussehen zusammengetragen und immer wieder kam die Frage auf Sattel- oder Flachdach. Die Größe war durch die eingelassenen Ständer im Pflaster schon bestimmt. Als alles entschieden war hat man Gerhard Hausdorf zur Konstruktions- und Materialfrage herangezogen und das Projekt lag ab diesen Tag in seinen Händen. Im Sommer ging es dann richtig los. Das vom  Sägewerk Kroppen  bestellte Holz wurde schon bald darauf  geliefert und aus Kostengründen erst in seiner Werkstatt gehobelt und zugesägt. Nach und Nach fanden sich dann rund 90 verschiedene Balken gehobelt, zugeschnitten und gestrichen im Jugendclub ein. Mit einer Vielzahl von Helfern und tagelangen Vorbereitungen wurde das Grundgerüst an einem Tag gestellt und danach ausgiebig Richtfest mit Kaffee und Kuchen. Am Abend wurde schließlich noch gegrillt und gefeiert. In den darauf folgenden Tagen hat man sich um Dachschalung, Rinnen- und Abschlussbleche und Dachschindeln bemüht. Dies wurde alles nach und nach angebracht und das Projekt neigte sich langsam dem Ende Entgegen. Es wurde dann noch Elektrik verlegt und für das Jahr 2004 sind noch die Verkleidung der Giebelseiten und andere Kleinigkeiten geplant.

 
 

Wie angekündigt wurden diese Arbeiten 2004 neben vielen anderen Tätigkeiten  mit erledigt. Hauptgesichtspunkt stellte im diesem Jahr die geplanten  Instandsetzungsarbeiten am Nebengebäude dar. Ende Juni wurde mit dem Entrümpeln begonnen. Das Gebäude war in zwei Räume geteilt und die Hälfte dieser Fläche war betoniert. Die andere nur mit losen Ziegelsteinen ausgelegt. Diese haben wir entfernt und den Boden ausgehoben. Wir haben dann die beiden Räume zu einem umfunktioniert, indem wir eine Zwischenwand entfernt haben. Diese haben wir gleich in der Grube versenkt und hatten gleichzeitig einen geeigneten Untergrund für das Pflaster, welches wir dann darüber verlegt haben. Somit entstand ein großer Raum mit einem einheitlichen Fußboden. Den überdachten Vorraum haben wir ebenfalls mit Holz für eine ordentliche Ansicht verkleidet. Die Fassade haben wir ausgebessert wo es nötig war und anschließend mit Kellenputz geputzt. Die Türen wurden ebenfalls mit den restlichen Brettern vom Vorraum überarbeitet und so entstand ein Nebengebäude im Landhausstiel. Die Unkosten für Material hat man uns aufgrund der Eigeninitiative rückerstattet.

 
 

Auch am Außengelände wurde 2005 wieder kräftig angefasst und langjährige Vorhaben erfüllt. Zum einen wurde die Außenbeleuchtung am Wegrand installiert und zum anderen der Volleyballplatz gebaut.

 

Im Sommer haben wir als ersten die Beleuchtung gebaut. Dazu musste Kabel in das Erdreich verlegt werden und Fundamente für die stehenden Lampen vorbereitet werden. Als die Fundamente ausgehärtet waren konnten wir die vier Lampen anbringen und dann brauchte nur noch elektrisch geklemmt werden. Dies war eine nicht leichte Aufgabe, da sie über Bewegungsmelder oder manuell gesteuert werden können.

 

Seitdem nun alles fertig ist haben wir genügend Licht am Weg  und eine gewisse Sicherheit geschaffen. An den Arbeiten beteiligten sich Stefan Gärtner, Falko Weidelt, Nino Fischer, Silvio Korn, Michael Tenner, Sven Schuster, Johannes Hausdorf, und  Jörn Herzog. Die Kosten wurden und zu Hälfte vom Amt Ortrand übernommen und den anderen Teil finanzierte der Club.

 

Die andere Herausforderung war der Bau des Volleyballplatzes, vor dem Nebengebäude, in diesem Jahr. Er begann im September und dazu war natürlich Technik erforderlich und alles sollte so günstig wie möglich sein. Also besorgten wir uns einen Minibagger und einen Tracktor mit Hänger und fingen einen Samstagmorgen an die Grasnabe abzuheben und abzufahren. Danach haben wir die Muttererde ausgebaggert und das Grundstück damit angefüllt. In den nächsten Tagen haben dann alle  angefasst um die Restarbeiten zu erledigen und das Grundstück in einen Guten zustand zu versetzen. Nebenbei wurde noch am Zaun entlang Borde gesetzt und eine Hecke gepflanzt. Als die Aushubarbeiten nach ca. zwei Wochen beendet waren, haben wir uns um und Kies und Flies gekümmert. Die Grube hatte eine Fläche von 128m² und eine Tiefe von 40cm. Somit passten ca. 100 Tonnen Kies in die Grube den wir dann bestellten. Mitte November haben wir  dann das Flies ausgelegt und den Kies kommen lassen, den uns René Riemer dann mit einen Radlader vom Parkplatz in die Grube fuhr. Damit war die Bausaison vorerst beendet und alle Restarbeiten folgen dann im nächsten Jahr. (Netz, Umrandung, Grünflächen).

 

Bei diesem Projekt halfen alle Nutzer des Clubs tatkräftig mit und die Kosten übernahm der JCL.

 

Im Sommer 2006 wurde nun endlich das Volleyballfeld vollständig ausgestattet. Dazu gehörten noch Komponenten wie die Ständer für das Netz, das Netz selber und eine Umrandung des Feldes. Zuerst haben wir für die Ständer die passenden Hülsen in den Boden einbetoniert, so dass die Ständer nur eingestülpt werden  und nicht ganzjährig draußen stehen. Als nächstes wurden dann die Ständer mit allem was dazugehört (Spannvorrichtung) von Marcel Nicklisch per Handarbeit gefertigt um Kosten zu sparen.

 
 

Die Umrandung des Feldes wurde mit Gummibahnen (sponsored by Polymertechnik Ortrand) rundherum angelegt, um einen sauberen Übergang von Sand zu den Grünflächen zu gewährleisten. Damit war das Bauvorhaben   Volleyballplatz komplett und konnte nach langer Bauzeit  beendet werden. Der Zuspruch der Anlage war bei den Nutzern anzumerken, denn sie spielten jede freie Minute bis es  dunkel wurde und manchmal darüber hinaus.

 

Arbeiter: Silvio Korn, Stefan Gärtner, Johannes Hausdorf, Nino Fischer,. Lars Herzog, Marco Fischer, David Lander, Eric Willhelm, Sven Schuster, Oliver Nissen, Beatrice Gärtner, Katharina Hausdorf, Jörn Herzog

 

Finanzierung: Eigenfinanzierung

 

Das nächste  Projekt war der Bau des  Lamellenzaunes zwischen dem Nebengebäude und Nachbar (Kuhnke). Dazu mussten möglichst fest und allein stehend Palisaden aufgebaut werden. Die vorgefertigten Ständer wurden dazu in den Boden einbetoniert. Danach wurde eine Unterkonstruktion mit Latte angebracht und darauf die Palisaden befestigt. Anschließend noch angestrichen und fertig war auch dieses Vorhaben.

 

Finanzierung:    vollst. Erstattung

 
 

Ein weiterer kleiner Arbeitseinsatz war aufgrund der Einbringung der Zwischendecke   im Nebengebäude nötig. Dazu haben wir OSB-Platten auf den Querbalken ausgelegt um zusätzliche Lagerflächen für kleine Materialien  zu schaffen. Im Dezember haben wir ebenfalls am Nebengebäude noch einen kleinen Einsatz durchgeführt. Da in diesem Gebäude weder eine Steckdose noch eine Lampe vorhanden war, haben wir ausreichen Elektrik installiert. Dazu wurden Lampen und Steckdosen im Innen- sowie im Außenbereich angebracht und die nötigen Kabel verlegt. Diese Arbeiten waren dringend notwendig, weil man jetzt auch  im dunklen etwas in diesem Gebäude etwas verrichten kann ohne eine Taschenlampe benutzen zu müssen oder Strom  mit Verlängerungskabeln von weiter her zu holen.

 

Arbeiter: Marco Fischer, Nino Fischer, Jörn Herzog, Stefan Gärtner, Johannes Hausdorf, Lars Herzog

 

Finanzierung: Eigenfinanzierung

 
 

Im Außenbereich ist 2007 nicht viel erneuert oder verändert worden, da das gesamte Grundstück mit der Fertigstellung des Volleyballfeldes im letzten Jahr, eigentlich komplett angelegt ist. Aber natürlich muss solch ein Grundstück auch über das ganze Jahr hinweg gepflegt werden, womit wir uns immer gründlich befasst haben.

 
Im Jahr 2009 haben wir die riesige Birke, welche direkt neben dem Schuppen stand geräumt. Diese Aktion war schon seit längerer Zeit geplant und nun endlich nach erfolgreicher Genehmigung durchgeführt. Der Blattfall im Herbst hatte sich mit dem angrenzenden Volleyballfeld nicht vertragen. Außerdem beschädigte die Birke bereits das Nebengebäude durch ihren enormen Umfang.
 

Vorstand JCL

 

Lindenau den 03.03.2010